Laura ist Krank! Das hat auch was Gutes, denn wir haben viel Zeit. Normalerweise hatte ich geplant, meinem Nachfolger bei SHC noch ein wenig unter die Arme zu greifen, doch dass muss Angesichts
der Tatsache, dass ich nichts mehr anzuziehen habe, ich erst mal hinten anstehen.
Was mir geblieben ist sind meine Sachen am Leib, die ich schon die ganze Fahrt über getragen habe, plus ein Paar Birkenstock und mein Pyjamer. Schmale Ausbeute.
Wir haben Glück im Unglück. Es ist Winterschlussverkauf in Madrid, und wir verbringen so ziemlich den Rest der Woche damit, günstigen Angeboten hinterherzujagen.
Die restliche Zeit verbringen wir überwegend mit Krankenpflege und Hochzeitsvorbereitungen. Laura hat einige Hotels angeschrieben und steht nun mit diesen in Kontakt, um Preise in Erfahrung zu
bringen. Schließlich wollen wir es unseren deutschen Gästen ermöglichen, so günstig wie Möglich in Madrid zu übernachten.
Ansonsten haben wir Planungen vorgenommen, was wir nun mit unseren gemeinsamen Zeit hier sonst noch so anfangen wollen. So offenbart Laura mir, dass ich mit ihr Montags zum Schlittschuhlaufen
angemeldet bin, was ich erst einmal unkommentiert auf mich zukommen lassen werde, denn ich hatte nie eigene Schlittschuhe, und weiß noch überhaupt nicht ob mir das nicht sogar liegen könnte.
Ungern habe ich es eigentlich nie gemacht, also warum nicht?
Weiterhin möchten wir tanzen lernen - das hatten wir schon vor einer ganze Weile besprochen, doch jetzt heißt es, das auch in die Tat umzusetzen. Wir waren mit Lauras Eltern schon mal bei
einer Tanzschule zu Besuch, was uns damals gut gefallen hat. Laura hatte sich bereits über die Unterrichtszeiten informiert, und so beschließen wir das in der kommenden Woche anzugehen und
mal dort vorbeizuschauen. Dann nämlich soll wieder ein Anfängerkurs starten, in dem man die Basics vieler verschiedener Tänze lernt. Genau das was wir suchen.
Da ich den Artikel arg verzögert schreibe fallen mir weitere Details zu der Woche schon nicht mehr ein, doch ich denke, das war schon eine ganze Menge für die erste Woche. Zum erholen war es auf
jeden Fall nicht, da zusätzlich zur Rabattjagt auch das Wetter nicht wirklich schön werden wollte, und wir in den ersten 3 Wochen meiner Anwesenheit die Sonne kaum gesehen haben, dafür aber
mehrfahr Regen, was statistisch an Niederschlagsmenge schon für das ganze Jahr reichen sollte.
Na dann. Auf zum nächsten Artikel.
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